Es stellt sich vor: Stephan Locher
Wie lange spielst du schon im Volleyball (oder hast du gespielt); und wie lange bist du schon als Trainer:in tätig?
Seit ich mich mit 16 im Austauschjahr in Venezuela ins Beachvolleyball verliebt habe, lässt mich der Sport auch in der Halle nicht mehr los. Meine Juniorenzeit verbrachte ich beim VBC Zürich Unterland, wo ich auch meine ersten Erfahrungen als Trainer sammeln durfte.
Was motiviert dich, Trainer:in bei Volley Köniz zu sein?
Letzte Saison beendete ich meine vierte Saison in der Region Fribourg beim TSV Rechthalten, dessen Spielerinnen mir in dieser Zeit stark ans Herz gewachsen sind. Die Arbeit mit einem L-Team bei Köniz stellt für mich einen nächsten Schritt dar. Die Zusammenarbeit mit jungen Erwachsenen macht mir enorm Spass und ich mag die Herausforderung neue Wege zu finden, um die Spielerinnen zu fordern und zu fördern.
Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften, die ein:e gute:r Trainer:in haben sollte?
Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Empathie
Wenn Geld keine Rolle spielen würde: wohin und für wie lange würdest du mit deinem Team ins Trainingslager?
Der Ort ist wenig entscheidend über den Erfolg einer Trainingswoche. Viel wichtiger ist die Stimmung im Team. Ich bin grosser Fan von gemeinsamem Kochen in Lagern. Wer ausserhalb des Volleyballfeldes gut kooperiert und sich blind vertraut, hat auch in der Halle mehr Erfolg.
Was magst du im Leben gar nicht leiden?
Ich bin eine sehr «gmögige» Person und kann mich sehr gut an Situationen und Menschen anpassen. Am meisten stört es mich, wenn Leute unehrlich mit mir sind.
Wenn du ein Tier wärst, welches Tier würdest du am ehesten mit deiner Art Trainings zu leiten vergleichen, und warum?
Mit einem Wolf. Wölfe sind loyale, starke Tiere mit grosser Opferbereitschaft. Im Wolfsrudel hat jeder Wolf seine Rolle, die zu seinem Charakter passt und man kümmert sich um die Jungen und Alten. Mein Ziel ist es, dass jede Spielerin ihren Platz im Team findet und ihre eigene Rolle hat. Dafür braucht es klare Anweisungen, aber auch grosse Hingabe und Disziplin der Spielerinnen. Auf und neben dem Feld erwarte ich, dass das Team an erster Stelle steht, denn nur so profitieren alle.